SPD: "Frischer Wind für Bogen"

Wahlkampfauftakt des Ortsvereins

Bogen-Bärndorf. "Vieles läuft in Bogen falsch, Nachhaltigkeit ist ein
Fremdwort, die Zukunft der Kinder und Jugendlichen wird vernachlässigt". So klagten die Bewerber der Bogener SPD bei ihrem Wahlkampf-Auftakt im Gasthaus Wurm in Bärndorf am Donnerstagabend. Daher fordere die SPD "einen Wechsel im Amt, einen frischer Wind" in der Politik der Grafenstadt.

"Nicht als Selbstzweck treten wir an, sondern im Interesse der Bürgerinnen und Bürger", betonte Bürgermeisterkandidatin Claudia Ebner. Wichtig sei es, die Interessen aller Ortsteile, aller Wählerinnen und Wähler gleichmäßig abzudecken.

Schwerpunkt des Wahlprogramms sei die Forderung nach solider Haushaltsführung in der Kommune. Angesichts knapper Kassen gebe es keinen Spielraum mehr für teure Prestigeprojekte. Nicht zufrieden könne man etwa mit dem Mehrgenerationenhaus sein. Zu teuer sei der Bau, die Lage ungünstig. Ebenso halte der Ortsverein am Ziel fest, den Schulstandort Bogen, auch den der Berufsschule, entsprechend zu erhalten und zu sichern.

Unverständlich sei es, wenn der Bürgermeister zwar auf ein Gutachten über den Zustand der Grundschule verweise, dieses aber nicht zur Verfügung stelle. Enttäuscht war man darüber, dass dem Ortsverein obendrein verwehrt werde, sich vor Ort über den Zustand der Schule zu informieren.

Generell sollte mehr für die Attraktivität der Stadt getan werden. Der Stadtplatz müsste barrierefrei gestaltet, Mieter für leerstehende Läden
gesucht werden. Tagestourismus könnte man mit etwas Aufwand fördern, etwa durch Schaffung einer Schiffsanlegestelle an der Donau.

Für den Ortsteil Furth verlange die SPD Überquerungshilfen zwischen den Märkten, die Schaffung einer Fußgängerampel wäre wünschenswert. Der Gefährdung der Anlieger am Further Berg durch Schnellfahrer trotz Tempo-30-Zone müsse ein Riegel vorgeschoben werden.

Im Ortsteil Bärndorf bedürfe es einer besseren Absicherung der Radwege-Unterführung an der Bärndorfer Kreuzung und dem Ausbau zu einem Kreisverkehr. Die Ansiedlung von Gewerbebetrieben müsse "transparenter" gestaltet werden, verlangte der Bärndorfer Kandidat Karl Vögerl. Auch ein sicherer Fußweg zum Bogenberg sei vonnöten.

In Pfelling sei unter anderem die Neugestaltung des Platzes vor dem Feuerwehr-Haus längst überfällig. Auch hier müsse die Gestaltung des Radweges entschärft werden.

In Degernbach sollte die begonnene Dorferneuerung fortgesetzt werden.

Abschließend wies Vorsitzende Claudia Ebner auf die Internet-Seite der SPD Bogen (spd-bogen.de) hin. Dort und bei Facebook könnten sich Interessierte umfassend über das Wahlprogramm und die Kandidatenliste der SPD Bogen informieren.