"Positive Mitgliederentwicklung"

Neuwahlen im SPD-Ortsverein Bogen

Bogen. Bogens Sozialdemokraten setzen auf Kontinuität: bei den Neuwahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Restaurant Korfu gab es nur wenig personelle Änderungen. Kämpferisch zeigte man sich im Bereich der Kommunalpolitik.

In ihrem Rechenschaftsbericht blickte die Ortsvorsitzende Claudia Ebner auf zwei Jahre "intensivsten Wahlkampfes" zurück. Schwerpunkt seien neben den Bundes-und Landtagswahlen 2013 die Teilnahme an der Kommunalwahl gewesen. Bei all diesen Wahlen habe der Ortsverein mit einer Vielzahl von Infoständen und Wahlkampf-Veranstaltungen Präsenz gezeigt. Höhepunkt sei dabei wieder einmal der schon zur Tradition gewordene Politische Aschermittwoch in Pfelling gewesen. Die intensive Öffentlichkeitsarbeit solle auch außerhalb der Wahlkämpfe beibehalten werden. Ebenso wolle man am erfolgreich etablierten "Rotweinfest" im Herbst festhalten.

Auf jeden Fall positiv zu vermelden sei, dass im letzten Jahr vier neue Mitglieder geworben werden konnten; dies setze die "positive Mitgliederentwicklung" der letzten Jahre fort.

Eine engagierte und kämpferische Rolle im Stadtrat versprachen sowohl Stadträtin Claudia Ebner als auch ihr Kollege Manfred Meindl. Schon bei der ersten Sitzung des neuen Stadtrates habe sich gezeigt, dass es im Kommunalparlament eine "Regierungsseite" und eine "Oppositionsseite" gebe. Die Kräfteverhältnisse böten eine Chance auf einen "Clou" , bei dem die Opposition ihre Forderungen durchsetzen könne, so Meindl. Stadtratsneuling Markus Kiefl bezeichnete den Auftakt der Legislaturperiode als "interessant", da bei der "Nicht-Mehr"-Mehrheitsfraktion Sachargumente kein Gehör fänden.

Bedauert wurde, dass der auf SPD-Initiative in der letzten Sitzungsperiode geschaffene Stadtentwicklungsausschuss aufgelöst und auf Bau- und Hauptausschuss verteilt worden sei. Immerhin, so Ebner, werde sich auf Drängen der SPD-Stadtratsfraktion der Bauausschuss häufiger als bisher treffen, wodurch der "regen Bautätigkeit" in der Stadt besser Rechnung getragen werde.

Kassier Peter Neubert konnte eine ebenso erfolgreiche Bilanz ziehen, der Ortsverein habe sparsam gewirtschaftet. Dies konnte auch vom Kassenprüfer bestätigt werden, so dass einer Entlastung der Vorstandschaft nichts im Wege stand.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Claudia Ebner mit zwölf Ja-Stimmen und einer Enthaltung im Amte bestätigt. Zum Stellvertreter wurde einstimmig Stefan Rückert wieder gewählt. Die Kassenführung der nächsten zwei Jahre übernimmt wie bisher Peter Neubert. Als Kassenprüfer fungiert erneut Manfred Meindl.

Das Amt des Schriftführers übernimmt als neues Vorstandsmitglied Celia Ebner. Als Beisitzer wurden Brigitta Bunge, Markus Kiefl, Stefan Klein, Rudi Mühlbauer, Renate Rückert und Karl Vögerl bestimmt (wie bisher).

Delegierte zur Kreiskonferenz sind Claudia Ebner, Markus Kiefl, Renate Rückert und Stefan Rückert; als Ersatzleute wurden bestimmt: Celia Ebner, Rudi Mühlbauer und Karl Vögerl. Bei der Unterbezirkskonferenz wird der Ortsverein durch die alte und neue Ortsvorsitzende vertreten, als Vertretung wurden Renate Rückert (neu) und Stefan Rückert (wie bisher) nominiert.